Die Freuden des japanischen Sommers

Viele sind es für mich nicht, daraus mache ich auf diesem Blog sicher keinen Hehl XD Die hohen Temperaturen gepaart mit der unerträglichen Luftfeuchte und der stechenden Sonne nehmen mir einfach mal schnell die Lust auf alles. Doch wenn irgendwo ein Sommerfestival oder aber auch ein Sommerfeuerwerk rufen, kann ich meinen Schweinehund dann meist doch überwinden und mich vor die Tür bewegen 😉

So haben wir es dieses Jahr dann doch wieder auf das Kamimozo-Festival 上溝祭り in Sagamihara 相模原市 geschafft, das mich letztes Jahr schon durch die vielen Festwagen und bunten Kostüme begeistert hat.

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Während wir uns unseren Weg von Fressbude zu Fressbude durchs Festival bahnten – Ja, „bahnten“! Nicht „kämpften“ wie auf dem Tanabata-Festival Anfang Juli in Hiratsuka! – konnten wir uns an vielen traditionellen Tänzen auf oder vor den Festwagen erfreuen und hatten sogar Platz genug, um unsere Kameras hervorzuholen 😉

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Highlight für viele wie immer war, ihrem Kind von einem der Löwen in den Kopf beißen zu lassen, denn das soll Glück bringen und die Kinder klüger machen.

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2017-07-22 19.13.38Mein Highlight? Ich würfelte am Schokobananen-Stand einen Pasch und erhielt statt einer gleich VIER Schokobananen! Ausgleichende Gerechtigkeit, weil ich beim Tanabata-Festival keine gekriegt habe!!! Drei davon musste ich allerdings selbst essen, weil Kei sich an den anderen Ständen schon so vollgefressen hatte. Na ja, auch kein Problem 😛

Von den Temperaturen her war es dieses Jahr auf dem Kamimizo-Festival übrigens genauso angenehm wie letztes Jahr. Der richtig mörderische Sommer kommt meist eben doch erst im August … also jetzt … orz

Trotzdem hat uns das nicht davon abgehalten, uns gestern Abend das Feuerwerk am Ende des Atsugi Ayu-Festivals あつぎ鮎まつり anzugucken. Auf dem Festival selbst waren wir nicht, denn das fand in Atsugi 厚木 statt, wir wollten uns das Feuerwerk aber von einem Park in Ebina 海老名 aus angucken. War das letztes Jahr noch quasi ein nicht ganz so überlaufener Geheimtipp dafür, fühlte er sich dieses Jahr wahnsinnig voll an. Dadurch, dass es sich nicht um einen offiziellen Platz zum Feuerwerk-Gucken handelt, gab es keine Ordner, weshalb viele Leute aufstanden, umherrannten, sonst wie im Sichtfeld standen und es alles ziemlich unruhig wirkte – eigentlich ein Frevel in Japan! Das Feuerwerk war trotzdem sehr schön und wir hatten uns auch ein tolles Picknick eingepackt, aber nächstes Mal wandern vielleicht ein paar faule Tomaten mit in die Tasche, damit ich meinen Frust wenigstens richtig rauslassen kann, wenn jemand entscheidet, im Sichtfeld der anderen zu stehen wäre doch auch mal eine tolle Idee *grrr*

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4 Antworten zu Die Freuden des japanischen Sommers

  1. Bommel schreibt:

    Oh wow, der gelbe Yukata auf dem obersten Bild! Ich bin verliebt!
    Diese knallbunten Schokobananen sehen köstlich aus. Wenn man die doch nur zu Hause auch so hinbekommen könnte – aber keine Chance. Und das Feuerwerk! Ich liebe schon hier die Feuerwerke bei Sommerfesten, aber die japanischen wirken dagegen immer nochmal wie ein Sportwagen zu meinem klapprigen Fahrrad. Hach, als wäre ich selber dort! Tolle Aufnahmen!

    • nagarazoku schreibt:

      Irgendwann musst du unbedingt im Sommer herkommen, und dann nehmen wir an matsuris alles mit, was dieses Land zu bieten hat! Zum Feuerwerk hatten wir jedenfalls schon genug Essen mit, um noch mindestens zwei Leute mit durchzufüttern 😏

  2. Rotbuchenbaum schreibt:

    Wir waren auch bei einem Feuerwerk, dem in Toda, Saitama. Wir waren sehr nahe dran. Deswegen war es sehr laut. Glücklicherweise hatte ich Ohrstöpsel mit. Für mich und meinen Sohn. Wir sind da empfindlich.

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