Berlin 2016 – Weihnachten und Kloster Chorin

Zu unserem Besuch 2014 kamen Kei und ich erst nach Weihnachten an, und 2015 gerade einmal einen Tag vor Heiligabend. Im ersten Fall hatten wir Weihnachten komplett verpasst und im zweiten kämpften wir uns mit Jetlag durch die Festtage. Nicht ganz ideal, aber besser als gar nichts, was? Doch dieses Jahr schafften wir es doch tatsächlich, uns ganze 18 TAGE AM STÜCK freizunehmen! Beide! Meine Freude kannte keine Grenzen! Am 17.12. abends betraten wir deutschen Boden und am 02.01. ging es erst wieder zurück – viel Zeit, um den Jetlag mal RICHTIG auszukurieren und an den Feiertagen voll da zu sein.

Während es am 24. durch die Bescherung dann immer ein sehr voller Tag ist (meine Familie ist sehr groß und so dauert eine Bescherung bei uns ziemlich lange ^^;), haben wir versucht, die anderen beiden Tage etwas ruhiger zu gestalten und haben am 26. sogar einen kleinen Ausflug mit meinen Eltern nach Kloster Chorin gemacht.

Das Kloster Chorin ist ein stark mit meiner Kindheit verknüpfter Ort. Als ich klein war, waren wir fast jedes Jahr mindestens ein Mal da, schlenderten durch die Gänge des ehemaligen Klosters und schlossen meist noch einen Spaziergang um den nahegelegenen See an. Das war dann meistens auch im Frühling oder Sommer. Im Winter war ich mit meiner Familie noch nie da. Wer es menschenleer mag, den kann ich diesen Zeitraum nur empfehlen, aber man sollte sich warm einpacken.

Damals als ich noch in Deutschland gelebt habe, fand ich solche europäischen Gebäude gar nicht mal so interessant. Klar, konnte sie immer sehen, wann ich wollte. Japanische Tempel und Schreine, das war spannend! Jetzt in meinem vierten Jahr in Japan sind die hingegen für mich zur Normalität geworden und ich schritt förmlich andächtig durch die Klosterruine. Ja, ja, immer das, was man gerade nicht haben kann XD

Im Sommer sieht das Ganze durch die vielen Bäume übrigens weit weniger trostlos aus:

Das Photo entstand bei meinem letzten Besuch vor nunmehr 4.5 Jahren O_o

Für den Spaziergang um den See waren wir definitiv zu durchgefroren, also zogen wir uns für Kuchen und Glühwein ins Kloster-Café zurück, in dem wir im Sommer sonst nie einen Platz gekriegt haben. Im Winter zu gehen hat also defintiv seine Vorteile 😉

 

 

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7 Antworten zu Berlin 2016 – Weihnachten und Kloster Chorin

  1. Bommel schreibt:

    Ich war dort nur ein- oder zweimal. Ich erinnere mich an Kloster Chorin als Ausflugsort mit meinen Großeltern an einem sehr schönen Spätfrühlingstag. Immer wenn du davon erzählst, habe ich wieder richtig Lust, dort einmal hinzufahren – wobei ich nicht weiß, ob der ausschlaggebende Faktor nicht doch eher der schöne Kuchen auf deinem Foto ist, und nicht die ehrfurchterbietende Architektur.
    Prioritäten 😀

  2. Claudia schreibt:

    Oh man, dass man sich immer nur für das interessiert, was man nicht haben kann, kann ich leider total nachvollziehen. Ich ärgere mich immer noch sooo darüber, damals nicht mehr von Europa gesehen zu haben!

    • nagarazoku schreibt:

      Jaaa! So viele verschiedene Länder um einen herum, die man in kürzester Zeit erreichen kann, und irgendwie macht man es einfach nicht, weil man es immer noch mal machen kann. Und dann zieht man nach Japan …

  3. viktor643 schreibt:

    Schöner Weihnachtsbaum! Und die Geschenke erst. ❤

  4. Pingback: Berlin 2016 – Eine Liste von Dingen | Ein Nagarazoku in Japan

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