Noch einmal ein Jahr auf Bewährung

Inzwischen habe ich mein erneuertes Visum abgeholt und war doch etwas überrascht: Wieder habe ich nur ein Jahr bekommen.

Ich weiß, dass es vielen so geht. Ich habe sogar einige Kollegen, die sich inzwischen für das permanent residence-Visum bewerben können, aber Jahr für Jahr immer nur ein 1-Jahres-Visum bekommen. Trotzdem frage ich mich, wie viele Sicherheiten man als mit einem Japaner verheiratete Frau, beide berufstätig in Vollzeitanstellung (= auf jeden Fall genug Geld) in japanischen Unternehmen, Japanischkenntnisse auf N1-Niveau, noch bringen muss, um nicht Jahr für Jahr wieder zum Immigrationsbüro stiefeln zu müssen. Immerhin bescheinigt mir das Justizministerium auf ihrem Plan hier selbst, dass ich eigentlich ein 3-Jahres-Visum hätte bekommen sollen.

Ich erkundigte mich bei der Dame am Schalter, ob man mir Auskunft geben könnte, woran es denn gelegen habe. „Nein!“, war die barsche Antwort. Dann eben nicht. Ich erwähne mal nicht, dass ich mich im April nächsten Jahres nach drei Jahren Ehe und mehr als einem Jahr Aufenthalt in Japan bereits für das permanent residence-Visum bewerben kann …

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7 Antworten zu Noch einmal ein Jahr auf Bewährung

  1. Anika schreibt:

    Oh.. Was ich noch nicht wusste, man kann auch mit 6 Monaten anfangen? Holla… Da sollten wir uns ja über unser 1 Jahr freuen ^^;;
    Ich werde mein neues Visum im März beantragen. Bin schon mal gespannt..

    • nagarazoku schreibt:

      Ja, das mit dem halben Jahr hat mich auch überrascht O_o Da kann man ja nach Bewilligung gleich schon mal den nächsten Antrag ausfüllen!

      Bisher habe ich bei der Vergabe der Visen kein Muster erkennen können. Die kenn Leute, die haben beim ersten Mal gleich 3 Jahre gekriegt, andere, die haben beim ersten Mal nur 1, dann aber gleich 5 Jahre gekriegt, und dann eben diese seltamen Fälle von schon 9 Jahre im Land, aber immer nur 1-Jahres-Visum. Vielleicht wird das irgendwo in Hinterzimmer ausgewürfelt.

  2. Claudia schreibt:

    Ich hatte 1 – 1 – 3 und jetzt eben Permanent Residence. Ich würde gern mal deren internen Leitfaden sehen, irgendwie muss das ja berechnet werden…

    • nagarazoku schreibt:

      Allerdings! Das wirkt alles so wahnsinnig random und ist auch sehr frustrierend wenn man so gar nicht wissen kann, was man bis zum nächsten Mal noch ändern kann, um endlich mal mehr als 1 Jahr zu bekommen o(`ω´ )o

  3. Tabea schreibt:

    Eine Lehrerin, die bei uns arbeitet, hat früher immer drei Jahre beantragt und auch immer drei Jahre bekommen. Jetzt hat sie es mal mit fünf Jahren beantragen versucht und rate, was sie bekommen hat – genau, ein Jahr.

    Die drehen bestimmt an so einem lustigen Rad wie bei den Lottozahlen oder so.

    • nagarazoku schreibt:

      Was für ein unglaublicher Scheiß. Es heißt ja, sie hätten eine Check-Liste, die sie abhaken und daraufhin entscheiden, wie viele Jahre man bekommt. aber wenn sie bisher immer 3 Jahr ebkommen konnte, was soll sich bitte bei ihr so geoß geändert haben, dass es jetzt nur ein Jahr ist?

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