[Damals und Heute] In Japan leben?

Ich bin derzeit dabei, Photos aus älteren Beiträgen durch dieselben Photos aus meinen Photo-Clouds zu ersetzen, um ein wenig Platz in meinem wordpress-Speicher zu schaffen. Die Gelegenheit nutze ich auch, um mir meine alten Beiträge mal wieder durchzulesen (und ein paar Fehler auszumerzen 😛 ). Ein Beitrag vom November 2007, also aus meinem allerersten Jahr in Japan, bei dem ich ein wenig ins Schmunzeln geriet, ist der Folgende:

Etwas Gegrübel und Aufgehole

Denn in dem Beitrag heißt es:

Ich habe keine Ahnung, ob ich in der Lage wäre, auch in Zukunft in Japan zu bleiben. Derzeit, wo es so langsam auf die Weihnachtszeit zugeht, vermisse ich so viel aus Deutschland und Berlin, vor allem meine Familie …

Haha, tja, räusper. Das war lustigerweise exakt einen Tag, bevor ich mit Kei zusammengekommen bin. Und ehe ich mich versah, ging es um die Frage, wie ich so schnell wie möglich für lange Zeit nach Japan kommen kann 😛

Obwohl das jetzt irgendwie so klingt, als hätte ich diese Entscheidung leichtfertig gefällt. Ach ja, wäre das mal so gewesen. Nein, leicht hab ich es mir wahrlich nicht gemacht. Viele Nächte habe ich wach gelegen und mir gedacht „Oh Gott, ich KANN NICHT nach Japan ziehen!!!“ Denn Hand aufs Herz: Als Deutscher in Japan zu leben bedeutet, seinen Lebensstandard in vielerlei Hinsicht runterzuschrauben. Und trotzdem wohne ich also inzwischen zum wiederholten und derzeit wahrscheinlich auch längsten Mal hier und kann sagen: So schlecht lebt es sich in Japan dann doch nicht 😉

Was ich übrigens damals an Dingen, die mir in Japan an Deutschland fehlen, aufgezählt habe, nämlich

MÜLLEIMER, Sitzgelegenheiten, Privatsphäre …„,

könnte ich fast so stehenlassen, möchte aber noch „deutsches Essen und verdammt noch mal VERNÜNFTIGE ÄRZTE“ hinzufügen.

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4 Antworten zu [Damals und Heute] In Japan leben?

  1. Michelle schreibt:

    Ach, du vermisst deutsches Essen? Was denn?

    • nagarazoku schreibt:

      Stulle, Apfelmus, Brötchen, eine große Auswahl an Käse, bezahlbares Obst, Nutella, Nutella, Nutella … Ich glaube, ich werde Ende Dezember, wenn ich meine Familie besuche, nur fressen 😛

  2. Claudia schreibt:

    Bei mir war das ganz ähnlich – nur halt ein Jahr später. 😉 Ich fand Weihnachten nämlich auch ganz schrecklich einsam und wo ist mein Lebkuchen und mein Weihnachtsbaum?, habe aber am 25. Dezember meinen Mann kennengelernt. 😀

    • nagarazoku schreibt:

      Haha, so kann’s gehen XD Aber ja, Weihnachten ist echt die Zeit, wo mich das Heimweh immer am härtesten trifft, das kann ich gut verstehen 😦

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