Nichts spannendes, aber …

Wir gehen mit großen Schritten auf Mitte Dezember zu und bei mir ist alles wie gehabt: Ich versuche derzeit Masterarbeit und Nebenjob gleichzeitig zu händeln und auch noch ein wenig Jobsuche zu betreiben. Meistens sieht es dann so aus, dass ich den Vormittag über die Aufgaben für meinen Nebenjonb abarbeite, mich dann Nachmittags mit zermatschtem Hirn an die Masterarbeit setze und ganz spät abends beim Telefonieren mit Kei noch ein wenig nach Jobangeboten suche. Was für ein erfüllender Alltag ^^;

Jobhunting ist dabei vielleicht die Sache, die mir noch am meisten auf die Nüsse geht. Einfach nur, weil sich die Bewerbungsprozesse so unglaublich lange hinziehen. Und dabei ist nicht jedes Unternehmen so, wie die Gaming Company, bei der ich es inzwischen zum 1. Interview geschafft habe. Ja, das erste, offensichtlich werden weitere folgen. Aber dieses Unternehmen gibt mir wenigstens immer eine Frist bis wann sie sich mit ihrer Entscheidung bei mir melden und sie halten diese auch ein! Wenn ich Fragen habe, gibt es keine 24 Stunden später eine Antwort . Das macht diese Firma wirklich mehr als sympathisch! Denn häufig kommt man sich als Arbeitssuchender doch vor wie ein penetranter Bittsteller. Die meisten Firmen melden sich gar nicht erst bei einem. Unterlagen nicht erhalten? Ja, das kommt vor. So zum Beispiel bei meinem ehemaligen Praktikumsbetrieb, wo ich meine Unterlagen 2 Mal hinschicken musste, weil sie die erste Mail wohl nicht erhalten hatten. Mir wurde aber auch nach dem zweiten Versenden keine Bestätigungsmail zugeschickt, obwohl in meinem Anschreiben darum gebeten wurde, weil meine Bewerbungsunterlagen ja schon mal nicht angekommen sind. Dann kann es aber auch sein, dass man keine Rückmeldung von den Unternehmen bekommt, weil sie nicht an einen interessiert sind, aber keine Kapazitäten haben an alle Bewerber absagen zu schreiben. Buhu, andere Firmen schaffen es doch auch! Und ich habe eigentlich auch keine Kapazitäten, um 20.000 Bewerbungen zu schreiben und muss es trotzdem tun!

Ich habe übrigens immer noch Schwierigkeiten, mich an meinen neuen Namen zu gewöhnen. Gut, nun war ich 28 Jahre Frau J. und bin erst seit 1 Monat Frau K. Aber bei Telefonaten und E-Mails sorge ich nun regelmäßig für Verwirrung, wenn ich zwischendurch mehrmals meinen Namen wechsle oder minutenlang brauche, um auf die Idee zu kommen, dass meine Akte im Prüfungsbüro vielleicht noch auf meinen alten Namen geführt wird und die Mitarbeiter dort erst mal eine Weile wie aufgeschreckte Hühner durchs Büro laufen lasse ^^;

Apropos Prüfungsbüro: Die Anmeldung meiner Masterarbeit ging ohne Probleme vonstatten und mein Abgabetermin ist der 14. April 2014. Um meinen Flugtermin vom 21.03.2014 einzuhalten muss ich wohl wenigstens 2 Monate vorher abgeben, da ich ja noch eine mündliche Prüfung ablegen muss. Also sollte ich vielleicht zurück an meiner Masterarbeit? Ja, klingt nach einer guten Idee! 😉

Sorry, dass ich nichts Spannendes zu berichten habe, das ist aus Japan einfacher, da ist alles immer irgendwie interessant, selbst ein Besuch im Restaurant 😄

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