Wieder einmal ein Rückflug

Auch dieses Mal wurde mein Rückflug von Austrian Airlines durchgeführt. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen, denn wer sich erinnert: beim letzten Rückflug aus Japan konnten die nun gerade nicht mit dem besten Service für einen 12-stündigen Flug überzeugen. Ich wurde jedoch positiv überrascht!

Der Flieger war niegelnagelneu. Zwar hat sich an der Enge der Sitze nicht viel geändert, aber sie fühlten sich bequemer an und durch die neue Farbgebung wirkte das Innere des Fliegers irgendwie freundlicher. Das Entertainment-System hat auch gleich mal ein Upgrade bekommen: alles über Touchpad geregelt, man konnte seine eigenen Kopfhörer verwenden oder seinen MP3-Player über eine USB-Verbindung mit dem System verbinden. Der Bildschirm hatte die beste Qualität, die ich jemals in einem Flieger zu Gesicht bekommen habe. Die Auswahl der Filme war okay. Es waren recht neue Filme dabei wie Pacific Rim („Awesome, dumb robot movie!“) und Rubinrot, einige ältere Blockbuster wie Avatar und Serien wie The Big Bang Theory und überraschenderweise auch Game of Thrones. Leider keiner der Klassiker wie Mrs. Doubtfire oder so, die man sich immer anschauen kann. Bei Rubinrot wusste ich erst nicht, dass es sich um eine deutsche Produktion handelt und war ob der Lippenunsynchronität geschockt. Dann stellte ich auf Deutsch um und … also irgendwie haben wir es mit gutem Schauspiel nicht so, was?

Das Essen war okay, obwohl ich persönlich im Flieger zum Frühstück nicht gerne aufgewärmte Pilze serviert bekomme. Und warum nimmt sich niemand an ANA ein Beispiel und verteilt mal eine Runde Häagen Dazs?

Ich saß übrigens neben einem sehr seltsamen Pärchen aus Japan. Man muss echt schon Pech haben, neben einem der wenigen Japanern zu landen, die sich irgendwie so ausladend hinsetzen können, dass sie nicht nur den halben Sitzplatz ihrer Freundin mit beanspruchen, sondern auch noch auf meinen Sitz rüberquellen. Der Herr bestellte zudem ständig Bier bei der Stewardess – nach 4 Stunden Flug dürfte er so 5 Dosen getrunken haben und war dementsprechend ordentlich angetüddelt. Das veranlasste seine Freundin zum Glück Sitzplätze mit ihm zu tauschen, aber auch die beiden sich nun gegenseitig ihre Nasenhaare zu entfernen. Ja, neben mir am Sitzplatz. Mit bloßen Händen. Ein Härchen hier, ein Härchen da. Ich dachte ich sehe in der Reflektion meines Bildschirms nicht richtig. Wie unglaublich widerlich!!!

In Wien dann hatte ich gerade einmal 30 Minuten zum Umsteigen, weil unser Flieger aus Narita Verspätung hatte. Wenn man noch einmal durch die Sicherheitskontrolle muss, kann das ganz schön knapp werden. Da ich mich zum Bus zu unserem Gate aber ohne Rücksicht auf Verluste durchgeprügelt habe, habe ich es ohne Probleme geschafft :3 Zum Einsatz mussten meine Ellenbogen dann auch in Berlin kommen, weil meine Mitflieger der Meinung waren, einen fetten Ring um das Gepäckband zu bilden wäre das beste, um schnell an seine Koffer zu kommen. Meine Fresse, wenn dein Koffer als letztes auf das Band geworfen wird, kannst du direkt an der Auswurfluke warten und dein scheiß Koffer kommt trotzdem als letztes an!!!

Und nun bin ich also zurück. Das Eingewöhnen geht immer schneller vonstatten, während ich das Gefühl habe, der Jetlag dauert von Mal zu Mal länger an. Nun bin ich bereits 6 Tage wieder hier und würde heute erst sagen, dass der Jetlag halbwegs überstanden ist. Dabei wollte ich doch ganz schlau gegen ihn vorgehen und habe mir auf jeden Tag dieser Woche einen Termin gelegt, damit ich es morgens aus dem Bett schaffe. Hat leider nicht viel gebracht. Aber so habe ich bereits meine neuen Ausweise beantragt und Unterschriften für die Anmeldung meiner Masterarbeit gesammelt. Verschwendet war es also definitiv nicht.

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