[Unterwegs] Auf zum Ōmuroyama

Auf der Rückseite unserer Tickets für den shaboten kōen befanden sich Rabattgutscheine für den Lift auf die Spitze des ōmuroyama 大室山, ein Vulkan, der das letzte Mal vor rund 5000 Jahren ausgebrochen ist. Sehen konnte man ihn bereits vom shaboten kōen aus.

Der Lift war mehr als nötig. Der Berg war so steil, dass man es hinauf wohl nur mit Bergsteigerausrüstung geschafft hätte ^^; Oben angekommen, hätte man bei gutem Wetter eine wahnsinnig tolle Aussicht auf die umliegenden Berge und das Meer haben können … hätte können … Auch wenn das Wetter an sich ganz gut, war es doch sehr zugezogen -.- War also nichts mit Aussicht, aber man konnte einmal um den Krater herum spazieren:

Für eine Runde hat man etwa 20 Minuten gebraucht und es war anstrengender als erwartet. Die Luft auf dem Vulkan war aber fantastisch, und ja, wie gesagt, die Aussicht wäre sicher auch fantastisch gewesen 😛 (Lasst euch von den Bildern oben nicht täuschen, das was man die sieht ist nächste Umgebung!)

Und ich habe mich ja immer gefragt, wie so ein Krater eines ruhenden Vulkans aussieht:

Vollkommen mit Gras überzogen – das hat mich überrascht O_o Auf dem ehemaligen Krater hatte man ein Übungsfeld für Bogenschießen errichtet. Für 1000 Yen kann man sich Zubehör ausleihen und 1 Stunde lang üben. Ich hätte ja auch zu gerne, auch wenn ich keine Ahnung von Bogenschießen whatsoever habe, aber ich wollte dann Schwiegereltern nicht für eine 1 Stunde mit mir warten (hätte warten müssen bis die Nasen vor mir fertig sind) und dann noch eine 1 Stunde lang rumstehen lassen, während ich meine Hunger Games-Fantasien auslebe ^^;

Den Rückweg tritt man dann auch wieder mit dem Lift an, runterrollen ist nicht, die Tickets muss man unten gleich im Doppelpack kaufen 😉

Ich war nach Park und Vulkan dann ziemlich fertig und vor allem HUNGRIG!!! Seit 6 Uhr morgens hatte ich nichts mehr gegessen und es war inzwischen 13 Uhr oder so. Aber Familie K. hatte die Ruhe weg. Ich war wohl die Einzige, die Hunger hatte, das aber ehrlich gesagt auch schon seit ein paar Stunden -.- Zu sehr hatte ich mich auf konbini und Co. verlassen, das nächste Mal stopfe ich mir den Rucksack mit Proviant voll, so viel ist klar!

Nach Hause brauchten wir dann dank Stau fast 5 Stunden. Auf dem Rückweg zeigte sich der Fuji aber noch:

Es ist schon beeindruckend wie sich der Fuji manchmal einfach so vor einem auftürmt, wenn das Wetter stimmt!

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Unterwegs veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu [Unterwegs] Auf zum Ōmuroyama

  1. Pingback: Ans Meer oder in die Berge? Warum nicht beides? | Ein Nagarazoku in Japan

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s