[Unterwegs] Im Kakteen-Park

Schwiegereltern wollten mich vor meinem Rückflug Anfang November unbedingt noch mal auf einen Ausflug mitnehmen und unsere Wahl fiel auf den シャボテン公園 shaboten kōen in Itō 伊東市. Nicht so weit entfernt von uns mit dem Auto und mir wurde versprochen, man könne dort Affen streicheln, also perfekt!

Während Kei und ich solche Trips irgendwo in die Umgebung ja immer recht entspannt ohne Zeitdruck morgens angehen und einfach losfahren, wenn wir fertig sind (zum Safaripark am Fuji-san haben wir und zum Beispiel erst gegen Mittag hier auf den Weg gemacht), wird bei Familie K. alles generalstabsmäßig durchgeplant. Nur die Öffnungszeiten des Parks hielten Schwiegereltern davon ab bereits 5 Uhr morgens losfahren zu wollen O_o So ging es „erst“ um 7 Uhr auf nach Itō. Das hatte den Vorteil, dass wir exakt zur Öffnungszeiten vor den Toren standen und mit als erste den Park betreten konnten.

Der shaboten kōen ist eine Art Zoo kombiniert mit Kakteen und mit 1800 Yen pro Person ganz schön teuer. Wir hatten Glück, denn ich habe den Abend vorher einen von zehn Coupons auf irgendeiner Seite ergattern können, mit dem wir nur 50% des Eintritts bezahlen mussten o(*^^*)o

Tja, und dann ging ans Tierebestaunen:

Wir waren früh genug da, um zuzuschauen, wie die Papageien, auf Japanisch オウム ōmu, nach draußen gesetzt wurden.

Es gab ein betretbares Känguru-Gehege. Dort hatten wir das Glück eine Mutter mit einem Jungen im Beutel zu sehen 😀

So, und wo waren jetzt die versprochenen Affen? Antwort: überall!

In der gesamten Anlage klettern, hüpfen und laufen sie rum. Über einem, in denen Bäumen und Gebüschen, am Boden. Leider, leider nicht so zutraulich, wie es der Flyer versprochen hatte -.- Ich falle auch immer wieder auf sowas rein *grummel* Aber sie waren absolut putzig!

Und was wäre ein shaboten kōen bitte ohne Kakteen? (Kaktus heißt auf Japanisch サボテン saboten, was nach Recherche früher wohl shaboten ausgesprochen wurde.)

 

Ein Gewächshaus mit unglaublich vielen verschiedenen Kakteen, von ganz klein bis 10 Meter hoch, mehrere hundert Jahre alt, giftig oder mit wunderschönen Blüten, auf mehreren Etagen.

Am Ende des Gewächshauses stand dann „Kakteenjagd“, シャボテン狩り shabotengari, an! Bewaffnet mit Tablett und Stäbchen kann man sich an einer großen Auswahl an Kakteen austoben und sich einen Topf zusammenstellen.

Kei hat sich mit den Stäbchen weniger dämlich angestellt als ich, aber auch ihm fiel das Rausziehen der Kakteen mit Wurzeln recht schwer, muss ich mich also nicht schlecht fühlen 😛

Zu den Kakteen erhielten wir eine Pflegeanteilung, die ich unglaublich praktisch finde, denn bis auf „wenig Wasser, weiß ich eigentlich nicht viel über diese Pflanzen. Und wie viel ist bitte wenig? ^^;

Nach dem Kekteen-Park ging es für uns noch weiter, den nächsten Punkt auf unserem Trip gibt es dann aber im nächsten Blogpost, sonst wird dieser hier zu lang 😉

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4 Antworten zu [Unterwegs] Im Kakteen-Park

  1. Tasoka schreibt:

    Kakteenjagd!! Wie geil!!
    Ich glaub, in Japan kann man echt alles jagen, außer wilden Tieren.XD

    • nagarazoku schreibt:

      Wir haben hier ein paar Bauern in der Nähe, wo man das Jahr über verschiedene 狩り machen kann, unter anderem 卵狩り – DAS stelle ich mir lustig vor, wenn man da wirklich zwischen den Hühnern rumkriecht XD

      • Tabea schreibt:

        Ach, ich wette, das bedeutet nix anderes, als dass du sie dir selbst aus dem Regal nehmen darfst. Jedes Ei einzeln.

      • nagarazoku schreibt:

        Und für Runde 2 muss man dann eine andere Jacke anziehen oder die Brille abnehmen, damit man nicht draufzahlen muss 😛

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