Kleine Fortschritte …

… zeichnen sich auf meiner To-Do-Liste ab. Ganz kleine. Es bleibt viel zu tun und dabei sind es nur noch *trommelwirbel* 22 Tage und dann hebt mein Flieger ab. Vorfreude mischt sich mit unendlicher Planungspanik.

To-Do-Liste

  • Visum für Japan beantragen: Die Unterlagen meines Praktikumbetriebes sind angekommen, meine Professorin hat die von der Uni benötigten Unterlagen ausgestellt und unterschrieben. Jetzt muss ich noch auf die Rücksendung meiner Immatrikulationsbescheinigungen mit dem Vermerk „beurlaubt“ warten, einen Kontoauszug ziehen und dann mal schauen, ob man mich ins Land lassen mag.
  • Meine Garderobe auf Vordermann bringen: Ein riesiges Päckchen mit Businesskleidung erreichte mich letzte Woche … und die Ausbeute war mager. Selbst die Größe 36 war mir bei fast allen Kleidungsstücken zu groß, aber auch wieder nicht groß genug um davon ausgehen zu können, dass mir Größe 34 passen könnte. Verdammt! Wer hat denn da schon wieder an den Größen rumgeschraubt? Am Wochenende geht es mit meiner Mama ins KaDeWe (hab da noch so nen Gutschein), mal schauen, ob sich da was finden lässt. Der Rest muss in Japan besorgt werden. Immerhin gibt es da ganze Ketten, die sich ausschließlich auf Businesskleidung spezialisiert haben. Und bis ich dann vollends ausgestattet bin, muss ich eben alle zwei Tage waschen 😛
  • Ehefähigkeitszeugnis in Empfang nehmen: Erledigt! Jetzt müsste ich es eigentlich nur noch übersetzen, aber wo es ja bisher immer hieß, ich könne dies selbst tun, wurde uns letzte Woche auf einmal mitgeteilt, das müsse ein von der Botschaft bestätigter japanischer (!) Übersetzer machen. Und eine Apostille brauchen wir plötzlich auch. Und wo bisher das Ehefähigkeitszeugnis gereicht hat, brauchen wir auf einmal eine Meldebestätigung und die Geburtsurkunde. Die darf ich allerdings nach dem jetzigen Stand selbst übersetzen. Na, mal schauen. Wenn ich im Rathaus Hiratsuka bin und meine Anmeldung durchführe, werde ich am Standesamtschalter vorbeilaufen und den Damen und Herren auf den Zahn fühlen. Mal schauen, ob sie sich dann auch nicht entscheiden können, was sie wie haben wollen.
  • Die Masterarbeit: War ich bis letzte Woche noch bester Dinge, hat mir ein Termin bei meiner Zweitkorrektorin gestern ordentlich den Boden unter den Füßen weggezogen. Und das lag zum Großteil daran, dass ich die Anmerkungen, die sie vor 5 Wochen gemacht hat, berücksichtigt und die Arbeit daraufhin umgestellt habe und ihr das jetzt offensichtlich nicht gefiel. Aber natürlich konnte sie sich auch nicht daran erinnern, dass sie diese Anmerkungen gemacht hat. „Beim jetzigen Stand 3,0.“ Nach 4 Monate harter Arbeit. Ganz schön frustrierend. Ich bin derzeit bemüht, mir eine andere Zweitkorrektorin zu suchen. S. stellt Ansprüche an mich wie man sie sonst nur an Doktorarbeiten stellt, und ich mag für eine gute Arbeit keine schlechte Note kassieren, nur weil sie vollkommen überzogene Maßstäbe anlegt. Meine Professorin erwartet weniger!

Einige Ärzte habe ich auch noch zu besuchen. Kaum hat man einen Punkt von der Liste gestrichen, tut sich eine neue Baustelle auf. Aber so ist das wohl -.- Jetzt muss ich erstmal S.’s böse Stimmen aus dem Kopf kriegen und mich wieder auf meine MA-Arbeit konzentrieren, in der Hoffnung, dass ich eine neue Zweitkorrektorin finden werde. Drückt mir die Daumen!

Dieser Beitrag wurde unter Mein Praktikum, Neues zum Japan-Aufenthalt, Uni-Alltag, Wutanfälle veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Kleine Fortschritte …

  1. Tabea schreibt:

    Halt durch, bald ist’s geschafft und irgendwann kannst du über das alles lachen und Menschen auf Partys mit dieses absurden Geschichten erheitern.

    Hast du dir mal von Caroline ihren „Jap.-dt.-Hochzeits-Guide“ geben lassen? Wenn ich mich richtig erinnere, hatte sie sowas doch nach ihrer Hochzeit für uns „Kohais“ zusammengestellt.

    • nagarazoku schreibt:

      Ja, den hatte mir Caroline freundlicherweise zukommen lassen und ganz ehrlich: ohne das Ding hätte ich nicht mal gewusst, wo ich Anfangen soll O.o ABER es hat sich auch gezeigt, dass wieder jedes Standesamt seinen eigenen Brei kostet. Während Caroline z.B. ihr Ehefähigkeitszeugnis selbst übersetzen durfte und auch keine Apostille benötigte, will das Rathaus in Hiratsuka einen von der deutschen Botschaft vorgeschlagenen Übersetzer und eine Apostille haben. Mehrkosten: 100€ + was weiß ich wie viel meiner kostbaren Zeit! Und das ist es eigentlich, was mich am meisten dabei nervt und ich bin einfach nur froh, wenn wir das alles endlich hinter uns haben!

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