[Unterwegs] Hat ein Nagarazoku denn nie genug? Ein Ausflug nach Enoshima

Am vorletzten Wochenende war das Wetter so schön, dass Kei und ich uns zu einer Fahrradour aufrafften. Etwa 15 – 20 Minuten von uns entfernt liegt der Strand von Hiratsuka, und an ihm entlang führt ein wunderschöner Fahrradweg, auf dem man sich bis nach Enoshima 江ノ島 und noch weiter durchschlagen kann. Man muss sich zwar an vielen Joggern und anderen Fahrradfahrern vorbeischlängeln, aber der Weg lohnt sich wirklich!

Wir hatten damit gerechnet, dass wir etwas eine Stunde bis nach Enoshima brauchen würden. Geworden sind es zwei. So viel zum Einschätzen von Entfernungen XD

Auf unserem Weg wimmelte es im Meer nur so von Surfern:

(übrigens eine der ganz wenigen Sportarten, die ich wirklich mal gerne ausprobieren würde ^^)

Und die gesamte Zeit wurde man interessiert von folgenden Kollegen begutachtet:

Mittagessen haben wir uns aber für Enoshima aufgehoben, bei uns war also nichts zu holen 😛 Aber natürlich haben wir auch ein paar Pausen am Strand eingelegt 😉

 

Und irgendwann sahen wir in der Ferne Enoshima.

Beflügelt von dem Wunsch, viel, viel Ruhe zu haben, entschlossen Kei und ich Enoshima mal auf den abgelegenen Pfaden zu bewandern. Die Hauptstraße, die durch die Einkaufspassage direkt zum Eingang des Tempels führt, kennen wir ja, also bogen wir einfach direkt vor der Einkaufsstraße nach links ab und ließen uns überraschen.

Enoshima abseits der Touristenpfade ist ein kleines, verschlafenes Fischerdörfchen. Viele schöne, gemütliche Häuser, unglaublich viele Treppen, eng, aber ich mochte die Atmosphäre unglaublich. Bis auf ein paar Anwohner und den Postboten – der mir übrigens bei den ganzen Treppen unglaublich leid tut – kam uns niemand entgegen. Überall war es ganz ruhig. So kenne ich Enoshima selten. Und ein paar viele Treppen später … waren wir am oberen Ausgang des Tempels. So kommt man also auch voran!

Die Dauerbaustelle kurz vor dem Eingang zum Park mit dem Turm, den man schon von Weitem aus dem Zentrum der Insel herausragen sieht, ist übrigens zum Abschluss gebracht worden. Jetzt findet man dort eine Aussichtsplattform, die endlich mal freien Blick auf das Meer erlaubt, sowie eine Fresslandschaft – als hätte es an Futtermöglichkeiten auf Enoshima jemals gemangelt ^^;

Wenn man übrigens in der Zeit, in der man auch Zuhause keine Klimaanlage benötigt, in einem der vielen Restaurants, die Blick auf das Meer bieten, Essen geht, so haben diese meist die Fenster weit geöffnet und es lässt sich mit frischer Meeresluft ums Näschen köstlich schnabulieren. Ich sage euch, dieser Tag war wahrlich Balsam für meine Seele ❤

Die Zeit für unseren Rückweg passten wir so ab, dass wir uns unterwegs am Sonnenuntergang erfreuen konnten, aber trotzdem nicht bei kompletter Dunkelheit am Strand entlangfahren mussten – da gab es nicht eine Straßenlaterne, da hatte ich dann wenig Lust drauf ^^;

Jahahaha, liebe Mama, dass ich mal freiwillig und mit Freuden eine Fahrradtour absolvieren würde, hätte wahrscheinlich keine von uns beiden gedacht, was? 😉

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3 Antworten zu [Unterwegs] Hat ein Nagarazoku denn nie genug? Ein Ausflug nach Enoshima

  1. Tabea schreibt:

    Sooo schön! Lass uns nächsten Sommer mal gemeinsam nach Enoshima fahren! ^^

  2. Pingback: [Unterwegs] Energie auftanken in Enoshima | Ein Nagarazoku in Japan

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