Er ist besiegt!

Mein Moby Dick musste sich also endlich meinem Durchhaltevermögen und auch der vielen Zeit, die ich durch die Bahnfahrten hin zur Uni und zurück hatte, beugen: „Der Herr der Ringe“ in Buchform ist geschafft! Und ich muss zugeben: Hätte der Weg durch Mordor hin zum Schicksalsberg etwas länger gedauert, hätte es für Merry und Pippin noch etwas öfter einfach nur Essensszenen gegeben und wäre die schöne und starke Eowyn am Ende noch ein wenig pathetischer geworden, ich weiß nicht, ob ich es überlebt hätte. Aber ich war ja schon froh, dass sich mit Eowyn wenigstens eine Frau mit einer größeren Rolle im ganzen Buch tümmelt – die Rolle Arwens hätte Tolkien ja gar nicht geringfügiger anlegen können. Die arme Elbin hatte ja nicht mal einen einzigen Satz! Hätte ich es durch den Film nicht schon gewusst, ich hätte alleine durch die Bücher bis zur Hochzeit selbst nicht mitbekommen, dass da was zwischen Aragorn und dem elbischen Abendstern läuft. In der Hinsicht kann man Peter Jackson wahrlich nur auf die Schulter klopfen dafür, dass er es geschafft hat, eine wunderbare Fantasygeschichte nicht nur bildgewaltig umzusetzen, sondern auch ganz passend dem moderneren Geschmack anzupassen. Somit hab ich also eines der wenigen Werke für mich persönlich gefunden, bei dem ich mit der filmischen Umsetzung mehr als zufrieden bin :3

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