T – 4 Tage: Wie sich Gepäckprobleme in Luft auflösen können

Um am Freitag Abend nicht noch auf nicht mehr lösbare Probleme zu stoßen, habe ich bereits gestern mit dem Kofferpacken angefangen. Und nach wenigen Minuten stellte ich fest: Die 23 kg nicht zu überschreiten würde ein Schmerz im Popo werden 😦 Und dabei hatte ich doch schon so viel von vornherein aussortiert. Dieses Mal wollte ich nur einpacken, was ich im letzten Jahr hier auch wirklich getragen habe. Nichts von wegen „Vielleicht trage ich das ja noch“, „Vielleicht passt ja das Wetter in Japan besser dazu“, nein! Und trotzdem hatte ich nach wenigen Minuten die 23 kg erreicht und noch nicht mal alles im Koffer 😦 Also wurde schweren Herzens vieles wieder aussortiert, was ich mir in Japan dann neu kaufen wollte: Pullis, Jacken und meine JLPT-Bücher – Was für eine Geldverschwendung!  Am wichtigsten war es mir aber, genügend Schuhe mitzunehmen, denn wir wissen ja, wie wenige sich ausländische Füße und japanische Schuhe vertragen.

Und dann erfahre ich heute das: Die Lufthansa hat die Gepäckbestimmungen für Reisen in die Welt verändert. 2 Koffer à 23 kg für meine Klasse o.O Die Dame am Servicetelefon musste mir gerade mehrmals bestätigen, dass man mir wirklich 46 kg (!!!)  zugestand, bevor ich es glauben konnte. Und dann stürzte ich mich mit einem breiten Grinsen auf unseren Dachboden, suchte eine große, schwarze Reisetasche raus (zwei Koffer lassen sich als Einzelperson dann doch schwer transportieren) und stopfe sie seitdem voll mit allem, was hätte hierbleiben müssen … und noch mehr! Kann man einer Austauschstudentin eine größere Freude machen? 😀

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4 Antworten zu T – 4 Tage: Wie sich Gepäckprobleme in Luft auflösen können

  1. nori schreibt:

    OH MEIN GOTT!!!!

    Das will ich auch!!!

    Da kriege ich ja allein deshalb Lust, nach Japan zu fliegen :DDD

  2. nagarazoku schreibt:

    Die Lufthansa zollt der Vernunft Tribut und macht Reisen nach Japan wieder attraktiv XD

  3. Tabea schreibt:

    Coole Sache! Vor allem, das sie das auch für Flüge gelten lassen, die vor der Änderung der Regeln gebucht wurden. Kann man nur sagen – Daumen hoch!

    Guten Flug!! ^o^

  4. nagarazoku schreibt:

    Das hab ich mir auch gedacht, andererseits wäre es aber auch fies gewesen, wenn im gleichen Flieger in der gleichen Klasse einige Passagiere mit 46kg und einige, die einfach nur früher gebucht haben, mit gerade einmal der Hälfte sitzen würden 😦 Da hätte sich die Lufthansa bestimmt einige Nicht-Freunde mit gemacht 😉

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