Besser spät als nie

Darf ich vorstellen: Das wohl bezauberndste Kätzchen der Welt.

Letzte Woche Montag lief sie Kei und mir zu. Am Bahnhof traf sie auf uns, maunzte, was das Zeug hielt, tat uns so Leid, dass wir ihr ein wenig Katzenfutter kauften, und wich von diesem Zeitpunkt an nicht mehr von unserer Seite. So lieb, anhänglich, verschmust, aber auch ausgekühlt und offensichtlich sehr hungrig war sie. Sie ließ Kei und mir letztendlich keine andere Wahl, als sie mitzunehmen. Da andere Unterbringungsversuche leider nicht zum gewünschten Ergebnis führten (noch mal vielen Dank an die Tierrettung, die ab 20 Uhr keine Tiere mehr rettet), durfte das Kätzchen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen – denn unser Dobermann hasst Katzen wie die Pest – bei Kei und mir im Zimmer nächtigen. Ich hatte mir die Nacht echt schlaflos vorgestellt, mein Zimmer in Trümmern und alle meine Kabel zerkaut gesehen, aber die Katze schlief, kaum hatte sie das Zimmer betreten, ein, wachte um 6 Uhr auf, um zu fressen, und schlief dann weiter bis 8, bis, ja, bis wir sie ins Tierheim bringen mussten. Kei und mir fiel der Schritt echt schwer und wie besenkt haben wir noch in der Nachbarschaft versucht, den möglichen Besitzer zu finden, aber ohne Erfolg. Bei meinen Eltern im Haus konnte sie wegen Kira nicht bleiben, mit zu Kei konnte ich sie nicht nehmen, denn sollte sich der Besitzer nicht finden, würde ich nächstes Jahr im Juli dann wieder mit dem Kätzchen dastehen und nicht wissen, wohin. Die Tierauffangstation des Tierheims in Falkenberg schien schon die richtige Anlaufstelle. Vermisst hab ich das Kätzchen danach trotzdem *heul* Sie kam nachts sogar zu Kei und mir kuscheln *schnief* Wir haben sie übrigens, obwohl sie eigentlich ein Weibchen ist, „Zorro“ getauft – wegen der Fellfärbung ^^

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3 Antworten zu Besser spät als nie

  1. k schreibt:

    Ich wollte die Katze!!!!!!!!!!!!!!!!!1

  2. nagarazoku schreibt:

    @Kei
    Leider zu spät, Schatz 😛

  3. Pingback: Erinnert ihr euch noch? « Ein Nagarazoku in Japan – 在日のナガラゾク

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