Unterwegs in Tōkyō

Kennen tue ich Mika schon seit etwa vier Jahren. Getroffen haben wir uns allerdings noch nie. Sie studiert in Amerika, ich in Deutschland. Nun waren wir also beide mal in Japan zugegen, weshalb wir uns gestern zum Mittagessen in Tōkyō verabredeten. Da ich von Keis Vater seine Monatskarte ausgeliehen bekam und Mika unser komplettes Essen bezahlte (Ja, es war mir mehr als unangenehm, denn ich hab an dem Tag gespachelt wie jemand, der seit 3 Wochen kein Essen mehr gesehen hat!), war dieser Tag, für den ich eine große Menge Geld eingeplant hatte, fast umsonst!

Wochenende in Tōkyō. Ich hätte es besser wissen müssen. Ein Sommerwochenende in Tōkyō. Ich hätte es sehr viel besser wissen müssen! Es war unglaublich voll und unglaublich heiß. Aufgrund des Menschenandrangs gab es nicht ein Café, in das wir uns setzen konnten. Zum Mittagessen fanden wir ein Restaurant, aber nachdem wir aufgegessen hatten – nach etwa 30 Minuten – wurden wir schon gebeten, den anderen wartenden Gästen Platz zu machen. Ich war ungefähr 6 Stunden mit Mika zusammen unterwegs. Wir liefen von Shinjuku nach Shibuya nach Harajuku nach Aoyama und wieder zurück. Alles voller Markenläden, seltsamer Leute und nicht einem Platz zum Ausruhen. Am Ende war ich fertig!!! Und hatte natürlich in der Bahn zurück nach Hause keinen Sitzplatz. Egal, der Tag mit Mika war lustig, wir haben über viele interessante Dinge gesprochen und ich freue mich darauf, sie irgendwann einmal wiedersehen zu können.

War wahrscheinlich das letzte Mal vor meiner Abreise, dass ich nach Tōkyō gekommen bin. Eigentlich ist Tōkyō nicht so meine Stadt – die Straßen zu eng, zu viele Menschen und bis auf Einkaufen kann man eigentlich kaum was machen – aber sie wird mir sicher ein kleines Stück fehlen, denn so eine Stadt gibt es in Deutschland weit und breit nicht.

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2 Antworten zu Unterwegs in Tōkyō

  1. Dominic schreibt:

    Hey,
    da muss ich jetzt doch mal wiedersprechen 😉
    In Tokyo kann man so viele tolle Sachen außer Einkaufen machen… wundervolle Parks (mein Platz 1: Hama Rikyu), Harajuku am Sonntag mit all den lustigen Gestalten, Odaiba mit der Rainbow-Bridge (besonders bei Nacht), Riesenrad und Venus Fort, Tempel (Yasukuni, Sensouji, Meiji-jingu… natürlich nichts im Vergleich zu Kyoto), Tokyo Tower, Tokyo von oben (ich empfehle Roppongi Hills bei Nacht! Super Aussicht auf den Tokyo Tower), Ice Bar (etwas teuer…), Fischmarkt, Akihabara, Tokyo Dome City, Kaiserpalast und so weiter…
    Aber mal ganz abgesehen davon, du bist doch eine Frau… was habt ihr denn auf einmal gegen Einkaufen? 😉

  2. nagarazoku schreibt:

    @Dominic
    Okay, ich fomulier anders: in Tôkyô kann man einiges machen, aber ich bin abgebrannt, und damit ist außer Schaufensterbummel nicht drin 😛 Und immer wenn ich da bin, ist die Brücke in Harajuku komplett leer … okay, ich war auch noch nie Sonntags da 😉 Hatte eigentlich auch noch einige Orte, an die ich wollte, aber so vom Land aus nach Tôkyô ist immer suuuuperteuer und letztendlich reicht mein Geld immer nur bis in die Gegend um Shinjuku, Shibuya und Harajuku … und die sind fast nur zum Einkaufen gut … vielleicht hab ich auch etwas verallgemeinert 😉

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