Und alles auf Anfang!

Als wir heute aus der Uni zurückkamen, erwartete uns freudestrahlend die nette Dame vom Empfang, um uns mitzuteilen, dass wir das Zimmer wechseln dürfen. Aufgrund des weiterhin unerträglichen Lärms durch die Bogenschützen hatten Ronja und ich gestern nämlich an oberster Stelle nach einem Zimmerwechsel gefragt, aber fest mit einer Absage gerechnet. Der nette Mann meinte nämlich, dass ja dann auch alle anderen, die sich durch die Bogenschützen gestört fühlen würden, wechseln wollten. Trotzdem erhielten wir heute unsere Zusage und zogen mithilfe von Tabea und Simone binnen einer Stunde ins Zimmer 305 um, in dem wir nun unsere absolute Ruhe und das angenehme Rauschen der Blätter genießen können. Auch mit dem neuen Router klappt alles wunderbar. Jetzt müssen wir nur noch unsere Alien Registration Card und unsere Versicherungskarte ummelden (Ja, sie wollen wirklich ganz genau wissen, in welchem Zimmer wir sind!), aber das ist für ein ganzes Jahr Ruhe vor den Bogenschützen ja wohl gar nichts!

Zeitgleich mit dem erlaubten Umzug kam das zweite Päckchen von meiner Mama vollgestopft mit tollen Sachen an 😀 Wie würde ich es nur ohne die Care-Pakete aus Deutschland aushalten?

Da wir ja jetzt unser Leben nicht mehr nach den Bogenschützen planen müssen, werden wir wahrscheinlich dann schon am Samstag nach Harajuku fahren (Wir wollten erst am Sonntag, da die Bogenschützen da von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr trainieren, aber das kann uns ja jetzt egal sein!), worauf ich mich wirklich schon wahnsinnig freue. Besonders auf die Cosplayer und auf die Klamottenläden!

Morgen werden Ronja und ich uns dann (endlich) auf den Weg zur Post machen, um das erste Päckchen gefüllt mit tollen Sachen in Richtung Heimat zu verschicken!

Sonst passiert hier bis auf mindestens einen Japanischtest täglich nicht viel. Morgen steht ein etwas größerer Test von 90 Minuten an, aber da es ja eh nur auf die Abschlussklausur ankommt, geh ich das mal relativ entspannt an. Bisher haben wir noch alle Tests gut bis sehr gut bestanden!

Derzeit bin ich noch stark am Überlegen, ob ich mir nicht doch noch ein Handy zulegen möchte. Pauli bezahlt 3000 Yen im Monat (also rund 20 €) bei 144 Freiminuten. Und sein Handy sieht wirklich ziemlich cool aus. Also vielleicht lass ich es mir noch mal durch den Kopf gehen…

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2 Antworten zu Und alles auf Anfang!

  1. Petra schreibt:

    ’n Handy ist ’ne tolle Idee, kauf dir endlich eins und vergiss nicht die Kamera, damit wir schön telefonieren können.

  2. Pingback: The other side of the Kengakusai « Ein Nagarazoku in Japan – 在日のナガラゾク

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