Und der Lobeshymne zweiter Teil

Ronja und ich haben heute eine (unserer Meinung nach unwichtige) Vorlesung geschmissen, um wieder einmal Zeit zu finden, der Mensa in Dahlem einen Besuch abzustatten. JA, SO TOLL FANDEN WIR ES DA! Und wie das immer so ist mit allen Dingen in der Welt: Man entdeckt auch bei wiederholten Besuchen immer noch was Neues 😉

Ungefähr gegen 12.45 Uhr kamen wir in der Mensa an und waren damit von Mitte aus weitaus kürzer unterwegs, als wir zu Anfang dachten. Wenn man es von diesem Punkt aus betrachtet, braucht man eigentlich nicht mal extra eine Vorlesung zu schwänzen, um ein wenig besser Essen gehen zu können.

Wir dürften in der Hauptstoßzeit angekommen sein, denn die Mensa war voll! Richtig voll! Was bei uns in Mitte dann in ein heiloses Chaos mit unendlich langen und wirren Schlangen und Durchgeboxe via Ellenbogen, sowie panischer Platzsuche ausartet, war in Dahlem absolut kein Problem. Die ganze Mensa ist so großflächig angelegt, dass man die Studenten schon bis unter die Decke stapeln müsste, um den Überblick zu verlieren. Und auch Sitzplätze waren in mehr als ausreichender Zahl vorhanden. Ich verweise hier mal auf die Mensa im Hauptgebäude der Humboldt-Universität, bei der ich der bescheidenen Ansicht bin, dass man sich bereits um 8.00 Uhr morgens da anstellen muss, um überhaupt mal sitzen zu dürfen! Einer der Gründe, warum ich diesen Fresstempel meide. Aaalso, Tablett geschnappt und Essen ausgesucht. Aber das war leichter gesagt als getan, denn man hatte hier die Qual der unglaublich großen Auswahl. Neben dem Standardessen, das es auch in unserer Mensa gibt, führt die Mensa in Dahlem ja fast das Angebot eines guten Restaurants. Gehen wir mal von vorne nach hinten durch. Zu Anfang stehen die Automaten mit verschiedenen Sorten von Kaffee und Cappuccion, Chai Latte (!), Säften und weiteren Getränken. Dem gegenüber gibt es Sandwiches, wirklich große Sandwiches, und Salate in großer Auswahl. Sehr viel größer als bei uns auf jeden Fall! Daran schließt sich die schon erwähnte Patisserie (heute mit einem leckerem Schokopudding) mit einer Vielzahl an Kuchen und anderen Desserts an. Dann erreicht man den Stand mit Milchnudeln, Milchreis und Grießbrei. Eine Schüssel zum Magenfüllen für gerade einmal 0,35 €. Schließlich haben wir da noch die „Süße Theke“ mit Waffeln, Crêpes, Apfelstrudel und Co. im Angebot, sowie (heute zum ersten Mal entdeckt) „McMensa“, ein Stand an dem man Fast-Food-technisch auf seine Kosten kommt. Riesenbratwurst, Hühnchenkeule, Chicken-Wings, große Frühlingsrollen, Pommes … !! Auf der linken Seite des Raumes findet man dann das schon erwähnte Standardessen mit einem Unterschied zu unserer Mensa: man füllt sich selbst auf. So viele Kartoffeln wie man will, Beilagen so viel man will, Soße ebenfalls so viel man will! Juhuuuu! Ich habe mein Paradies entdeckt! Dann noch schnell durch die Kasse, ran an den Tisch und genießen. Den Platz, die helle Atmosphäre der Mensa, die schöne Umgebung von Dahlem und vor allem das Essen. Ich glaube, ich spreche auch für Ronja, wenn ich sage, dass wir selten so entspannt in einer Mensa gesessen haben. Keine Ellenbogenkämpfe. Kein Slalom. Kein dummes Platzsuchen. Einfach nur rein, Essen aussuchen, bezahlen und genießen. Man merkt, ich bin mehr als begeistert. Und ich bin mir sicher, dass jeder, der mal die Gelegenheit hatte, die Mensen in Mitte mit der Mensa in Dahlem zu vergleichen, mir zustimmen wird.

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