Das Drama um meinen Knöchel

3 Wochen schleppe ich mich nun schon mit einem verstauchten Knöchel durch die Gegend, und es wird und wird nicht so richtig besser. Das war aber auch ein Sturz, den ich da von der Treppe rein in die “Tokyo Games Show”-Messehallen hingelegt habe. Das Geräusch, das mein Knöchel bei der Landung von sich gegeben hat, uh, wenn ich daran denke, wird mir jetzt noch schlecht. Ich war mir sicher, ich hätte mir was gebrochen. Nun, ein Bruch war es zum Glück nicht, aber eine Verstauchung, die es in sich hat. Wenn es in 2 Wochen nicht besser wird mit den Schmerzen, muss ich zur Physiotherapie O_o Zum Glück war es ein Arbeitsunfall, da muss mein Arbeitgeber alles bezahlen :P

Von meinem behandelnden Arzt bin ich derweil nur semi-begeistert, aber dieses Gefühl lösen fast alle Ärzte, bei denen ich bisher in Japan war, bei mir aus. Den Knöchel abtasten, weil der Arzt wissen muss, wo und wie stark es noch weh tut, schön und gut, aber wie ein Berserker auf einem kaputten Knöchel herumdrücken, bis der Patientin die Tränen kommen und sich dann nicht mal entschuldigen … Man kann ja wohl wenigstens so tun, als hätte man nicht vergessen, dass an dem Knöchel noch ein Mensch dranhängt! Aber gut, Arzt wechseln ist zu viel Papierkram auf Arbeit und die Chancen, dass der nächste Arzt genauso ist, stehen sehr hoch, also …

Da ich zwar bereits wieder kurze Strecken halbwegs gut laufen, aber weder lange stehen noch Balanceausgleich mit dem linken Fuß betreiben kann, nehme ich derzeit die ロマンスカー, romansukā, zur Arbeit, Sonderzüge der Odakyū, die auf der Strecke zwischen Hakone und Shinjuku nur ein paar wenige Bahnhöfe anfahren und für die man einen Sitzplatz mitbucht. Meine einzige Chance, morgens zu 100% einen Sitzplatz zu bekommen. Wer die japanische Rush-Hour kennt, weiß, dass man da meist selbst auf den priority seats keine Chance hat. Denn da sitzen entweder Leute, die es auch nötig haben oder Leute, die da nicht hingehören, aber einfach mal, huch, ganz aus Versehen eingepennt sind und absolut gar nicht mitkriegen können, dass da jemand vor ihnen steht, der unbedingt sitzen müsste. Von den anderen Sitzplätzen will ich gar nicht erst anfangen -.- Pro Fahrt zahle ich so 410¥ drauf, was für eine Weile okay ist, aber nächsten Monat mag ich das Geld doch gerne wieder für was anderes ausgeben …

So habe ich also auch die letzten Wochenenden mit Bettruhe Zuhause verbracht und versucht, mein Bein auszukurieren. Und auch dieses Wochenende wird das wohl wieder meine aufgezwungene Freizeitbeschäftigung sein. Ein wenig schade ist das schon. Das Wetter draußen ist schön, die Temperaturen sehr angenehm und ich würde die Wochenenden viel lieber mit ein paar Ausflügen verbringen, aber gut, da muss ich jetzt durch >.< Hoffen wir mal, dass das bald ein Ende hat und ich nicht erst noch Physiotherapie über mich ergehen lassen muss!

Veröffentlicht unter Von Zuhause in Japan aus, Zu Gast bei Japans Ärtzen | 8 Kommentare

Logbuch des Kapitäns

Seit gestern regnet es ununterbrochen. Der Taifun Nr. 18 schiebt sich gerade quer durchs japanische Festland. Bei uns ist er heute Morgen pünktlich zur Rush Hour angekommen. Während Kei sich in Ganzkörperregenmontur Wind und Wetter zum Trotz auf den Weg zur Arbeit machen musste, schrieb mir mein Arbeitgeber gestern noch, dass, egal wann ich am Montag auf Arbeit erscheine, heute als komplett gearbeiteter Tag zählt. Das sind Tage, an denen ich meinen Arbeitgeber unglaublich liebe!

Jetzt aber die Frage, ob ich es heute überhaupt irgendwann auf Arbeit schaffe, denn für meine Gegend wurde gerade nicht nur Unwettergefahr, sondern auch eine Empfehlung zur Evakuierung herausgegeben. Ich wüsste nicht mal, wohin, also hoffe ich, dass ich in unserer Wohnung auf dem Berg doch halbwegs sicher bin vor den Wassermassen und harre in der Hoffnung aus, dass der Spuk draußen bald vorbei ist …

Veröffentlicht unter Leben in Japan, Von Zuhause in Japan aus | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Ans Meer oder in die Berge? Warum nicht beides?

Wir nähern uns langsam der Gegenwart … ganz langsam!

Mitte September und Kei wird von dem Drang gepackt, das lange Wochenende in den 敬老の日 keirō no hi, Tag der Ehrung der Älteren, auf keinen Fall Zuhause verbringen zu wollen. Schnell wurde also nach einem bezahlbaren Zielort gesucht und wir entschieden uns für die Stadt Itō 伊藤 in der Präfektur Shizuoka 静岡県. Spätsommer, Sonne, Strand und Meer, das versprach ein tolles verlängertes Wochenende zu werden! Und bis auf unser Hotelzimmer war es das auch …

Der Strand war vom Bahnhof Itō aus fußläufig zu erreichen. Da wir dieses Jahr noch keinen Strandurlaub hatten, war das unsere erste Anlaufstelle.


Wie üblich schwarzer Sand, für weißen Strand muss man schon nach Okinawa. Was man hier IMMER dabei haben sollte, weil man sich sonst Bürzel und/oder Füße verbrennt auf dem Sand: eine Stranddecke mit Aluschicht. Andere Decken können gegen den heißen Sand nichts ausrichten!

Joa, und da saßen und erholten wir uns, und planschten und bräunten uns für eine Weile. Mit unseren Bürojobs bekommen wir ja sonst eher wenig Farbe, aber die Bräune, die ich mir hier in den zwei Stunden geholt habe, die hält heute noch!

Danach wollten wir uns ein wenig die Gegend angucken, aber Itō ist ein Dorf par excellence. Das hier waren die Buszeiten:

Egal, wohin wir wollten, der entsprechende Bus fuhr genau ein Mal die Stunde. Wow. Ja, ihr wisst, was jetzt kommt: Rent-a-car! Aber das war an diesem Wochenende gar nicht mal so einfach, denn offensichtlich hatten auch viele andere die gleiche Idee, sich aber nur schon sehr viel eher darum gekümmert und reserviert. Doch wir hatten Glück: Der 3. Rent-a-car hatte doch tatsächlich noch einen kleinen Flitzer für uns!

Bei der Fahrt vom Bahnhof zum Hotel und zurück ist uns unterwegs ein schöner, sehr idyllisch wirkender See aufgefallen, der Ippeki See, 一碧湖 ippekiko, also erstmal dorthin!

Wie so oft in Japan konnte man sich Tretboote ausleihen und damit übers Wasser paddeln, aber wie ebenso oft in Japan war das ganz schön teuer. Über 1000¥ für 45 min., da sind wir lieber spazieren gegangen.

Ich genieße es in Japan immer sehr, wenn ich mal einen Ort finde, der nicht voll mit Menschen ist. In Kanagawa und Tōkyō kommt das leider sehr viel seltener vor, als mir lieb ist -.-

Zum Abschluss wollte ich dann doch noch mal auf Ōmuroyama 大室山. Vor genau einem Jahr waren wir schon mal mit Schwiegereltern dort, aber dieses Mal schienen wir eine bessere Aussicht genießen zu können, weil die Luft sehr klar war. Und wo wir schon das Auto hatten, zögerten wir also nicht lange.

Das Bogenschießen habe ich leider auch dieses Mal nicht wieder ausprobieren können, weil wir erst gegen 15.30 Uhr überhaupt am Berg waren und der Lift seinen Betrieb um 17 Uhr einstellt. Für anstellen, hochfahren, rumlaufen, Aussieht genießen und sich die Strumpfhose an einer der Holzbänke aufreißen reicht die Zeit aber locker :P

Gegen Ende wird man relativ bestimmt von den anwesenden Mitarbeitern eingesammelt. Schade, ich hätte mir gerne den Sonnenuntergang von der Spitze aus angeguckt. Aber ohne Lift hätten wir den Abstieg nie geschafft, dafür ist der Berg einfach zu steil!

Und dann ging es auch schon wieder zurück ins Hotel des Grauens …

Ja, ja, ich übertreibe vielleicht, aber ich habe mich in dem Hotel wirklich nicht wohlgefühlt. Wir wollten nicht so viel Geld ausgeben für den Urlaub und haben daher nach einem billigerem Hotel mit guten Bewertungen gesucht. Wo auch immer die guten Bewertungen für dieses Hotel auch herkamen … Das Zimmer hatte den Charme meines Wohnheimzimmers an der Tōkai, aber selbst da hatte ich eine vernünftige Matratze. Hier hatten wir einen Holzkasten als Bett, als “Matratze” dienten vier übereinandergelegte Decken. Hm, ja, so bequem! Ich hatte nach einer Nacht krasse, krasse Rückenschmerzen. Der Kühlschrank brummte in einer Frequenz, dass ich nur mit Ohrstöpseln schlafen konnte – Kei ist da weniger empfindlich als ich. Das Ding stand aber natürlich auch exakt nur einen Schritt vom Bett entfernt! Und dann rauschte über Nacht Wasser durch die Wände, auch in einer Lautstärke, das war unglaublich. Während Wasser also genügend vorhanden war, gab es offensichtlich keine Möglichkeit, es warm zu bekommen. Wir hatten kein warmes Wasser zum Duschen. Das meldeten wir gleich am ersten Abend, als am nächsten Morgen noch keins da war, fragten wir noch mal nach und bekamen gesagt, dass heute wahrscheinlich nix mehr passiert, wir können ja das onsen benutzen. Klang erst nach einer annehmbaren Idee, aber das onsen war nicht nur gemischt, es hatte ein riesengroßes Fenster, das man wunderbar vom belebten Parkplatz aus einsehen konnte. WTF??? Das schlimmste jedoch: Irgendwas in dem Zimmer löste bei Kei Allergie aus. Das Bettzeug ließen wir einmal wechseln, aber die Allergie blieb. Die Nacht war wohl wenig angenehm für ihn. Und als wir also nach unserem tollen Tag wieder im Zimmer standen, der Kühlschrank fröhlich brummte, Keis Nase gleich wieder anfing zu jucken und auch weiterhin kein warmes Wasser aus dem Hahn kam, entschieden wir, nach Hause zu fahren. Es lag nur noch eine Nacht vor uns, den nächsten Morgen wären wir eh recht früh losgefahren. Das Geld bekamen wir zwar nicht wieder, aber wir verbrachten die Nacht in unserem kuschelweichen Bett in unserem ruhigen Schlafzimmer, weit weg vom Kühlschrank und ohne Allergieanfälle ;)

Jetzt ist erstmal für eine Weile Pause mit Wochenendausflügen. Im Dezember geht es über Neujahr nach Deutschland, meine Familie besuchen, und ich will auf einen Urlaub in Okinawa oder Hawaii nächstes Jahr sparen. Keines von beiden verspricht billig zu werden :P Über den Flug nach Deutschland muss ich mir zwar keine Gedanken machen, aber wenn ich so auf meine Liste an Dingen, die ich unbedingt kaufen und mit nach Japan bringen muss, schaue, wird das auch ein kostenintensives Unterfangen ^^;

Veröffentlicht unter Unterwegs in Japan | Verschlagwortet mit , , , | 9 Kommentare

Zum Ninja-Festival in Odawara

Wenn normale Leute auf die Tokyo Game Show gehen, versuchen sie, sich durch alle 8 Hallen zu schlagen und so viele Spiele wie möglich anzuspielen. Wenn das Nagarazoku zum ersten Mal in ihrem Leben auf die Tokyo Game Show geht, segelt sie die Treppen runter, verbringt den Großteil der Öffnungszeit im Krankenzimmer und den Rest der Zeit ausschließlich an Spielen, die man sitzend ausprobieren darf, bevor sie endlich von ihrem Mann abgeholt wird, der extra die 2 1/2 von seiner Arbeit bis nach Chiba gekommen ist <3 Und ich war nicht mal selbst Schuld, ich wurde tatsächlich die Treppe runtergerempelt! Danke noch mal an die Fettwurst dafür! Irgendwann find ich dich!

Und da ich nun für die nächsten Tage mobil noch etwas eingeschränkt sein und erst am Mittwoch den ersten Versuch wagen werde, mich zur Arbeit zu schleifen, ist das doch eine tolle Gelegenheit, ein paar Blogposts aufzuholen … also so einen :P

Ende August (Oh Gott, ich hänge einen Monat hinterher mit meinen Posts >_<) besuchte mich eine ehemaligen Kommilitonin aus Deutschland, die hier in Japan an ihrer Doktorarbeit arbeiten will. Und da man als arbeitendes Mitglied der japanischen Gesellschaft für seine Freunde wenn überhaupt nur am Wochenende Zeit hat, ging es mit ihr und Kei an einem Samstag nach Odawara, wo ganz überraschend sogar ein kleines Festival stattfand:

Das 風魔まつり, fūma matsuri. Fūma war der Name einer Gruppe Ninja-Kämpfer der sengoku-Zeit unter dem daimyō Gohō Hōjōshi, 後北条氏, dessen Sitz sich in Odawara befand. Wir stolperten also geradewegs in ein Ninja-Festival :D Bisher allerding noch ein sehr kleines, definitiv ausbaufähiges Festival (es gab nicht einmal einen taiyaki-Stand T^T), aber wir hatten unseren Spaß!


Ausstellungsstücke (Ach, hätte ich diese Keule doch einmal gerne durch die Gegend geschwungen …)

Ein paar typische Ninja-Waffen durfte man für ein geringes Entgelt tatsächlich ausprobieren. Es gab Stände für Kinder (kleinere Waffen, einfacher zu treffende Ziele) und Stände für Erwachsene, an denen wir uns vollkommen dämlich anstellen durften :P Bogenschießen ist schwieriger, als es einem Katniss glauben machen will.

Ein paar Futterstände gab es auch, aber es war nichts dabei, was ich jetzt unbedingt ausprobieren musste. Bevor wir kamen gab es wohl auch ein paar ninjutsu-Vorführungen. Sehr schade, dass wir die verpasst haben, die hätten mich wirklich wahnsinnig interessiert! Da muss ich wohl nächstes Jahr noch mal wiederkommen ;) Und das war es dann auch schon vom Festival! Wie gesagt; es war recht klein ;)

Den Rest der Zeit spazierten wir die Parkanlage um das Odawara-Schloss ab. Ins Schloss selbst ging es nicht, weil es zum einen schon recht spät war und ich persönlich zum anderen die Ausstellung im Schloss jetzt auch nicht so spannend finde :P

Der Schrein auf dem Gelände des Odawar-Schlosses war übrigens voll mit solchen ema:


“Bitte mach, dass ich auf das Arashi-Konzert gehen kann!” – “Ich will mit Arashi zusammen ihr 15-jähriges Jubiläum feiern!”- “Ich will Tickets für das Konzert im Dezember gewinnen! Ich bin doch so ein großer Fan!”

Der Name des Schreins ist 報徳二宮神社, hōtoku ninomiya jinja, und da eines der Mitglieder Arashis “Ninomiya” heißt, ist dieser Schrein Pilgerstätte von wunschgebeutelten Arashi-Fans.


Im Anschluss ging es noch zum shabu shabu (*^^*)

Ich erinnere mich gerade, wie unglaublich heiß es auch an diesem Tag wieder war. Zum Glück haben wir endlich Spätsommer! Kaum noch Zikaden, morgens und abends kühl, tagsüber fantastisch angenehm und viel, viel Sonne. Damit: Einen frohen Herbstanfang! ;)

Veröffentlicht unter Unterwegs in Japan | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Des Nachts auf Enoshima

Enoshima dürfte der Touristenort Japans sein, den ich bisher am häufigsten besucht habe. Ich liebe diese kleine, am Wochenende vollkommen überlaufene Insel mit ihrer Mischung aus Fischerdorf, Pärchenhuldigungsstätten und dieser neumodern aufgehübschten Grotte ganz am Ende des Wanderweges. Was ich bisher noch nie getan habe: Enoshima bei Nacht besuchen. Bisher war das auch ein wenig attraktive Idee, denn Enoshima ist bei Nacht besonders eins: stockduster. Doch im August diesen Jahres fand 江ノ島の灯籠 (enoshima no tōrō - Enoshima Laterns) statt, was bedeutete, dass die gesamte Insel von Laternen erleuchtet wurde. Die Ankündigung auf der Homepage sah schon einmal sehr vielversprechend aus und so verbrachten Kei und ich einen Abend unseres Sommerurlaubs auf Enoshima:

Während Laternen auf der ganzen Insel aufgestellt waren, gab es die mit den Bildern und kleinen Geschichten drauf nur in der Parkanlage, die extra 200 Yen Eintritt kostet. Nicht viel, also sind wir rein ;)

Im August war übrigens noch schrecklichster Hochsommer! Ich habe geschwitzt, das kann man sich kaum vorstellen. Und nirgends wehte auch nur der kleinste Wind für eine kurze Abkühlung!

Enoshima bei Nacht von Laternen erleuchtet ist an vielen Orten unglaublich romantisch … und an einigen ein wenig gruslig O_o An dem Haus hier sind wir jedenfalls schnellstens vorbeigehuscht!

Die meisten Läden waren bereits geschlossen, obwohl sich doch noch eine beachtliche Anzahl an Touristen durch die Straßen schob. Mein persönliches Lieblingsrestaurant jedoch hatte seine Türen wie immer für uns geöffnet und auch einen Fensterplatz für uns frei :D

Ein kleines, von einer Familie betriebenes Restaurant, das von außen nach nicht viel aussieht, aber das Essen ist köstlich und die Preise – besonders im Vergleich zu den übrigens Restaurants auf der Insel – absolut günstig! Und allein die Aussicht, die einem bei Tag und Nacht von einem der Fensterplätze geboten wird, ist einen Besuch auf jeden Fall wert :D

Veröffentlicht unter Unterwegs in Japan | Verschlagwortet mit , , | 2 Kommentare

“Weg mit Geb” – Der Artikel

Ein wenig verspätet, aber hier auch für meine Leser: der Artikel in der Japan Times zum geb-Problem: klick!

Inzwischen haben sich dem Thema auch ein paar Blogger-Kollegen angenommen:

Gingkoleafs

Tabibito

8900 km. Berlin-東京

ハーフを考えよ – Unser Problem wunderbar verständlich und anschaulich auf Japanisch :D

Und die DPA (Deutsche Presseagentur) hat bei einer unserer Betroffenen Interesse an einem Interview bekundet! Na, das flutscht doch :D

Veröffentlicht unter Auf japanischen Ämtern, Über Japan, Nachrichten aus Japan, Von Zuhause in Japan aus | Hinterlasse einen Kommentar

Die rülpsenden Wutbürger gehen in die nächste Runde!

Hier hatte ich in aller Ausführlichkeit schon einmal über das Namensdebakel, das einen derzeit in Japan erwartet, sollte man nach einer Eheschließung den Namen seines Partners angenommen und dadurch ein “Geb.” im Reisepass stehen haben, berichtet.

Seitdem sind wir in unserer “Weg mit Geb”-Gruppe nicht untätig gewesen und haben eine Facebook-Gruppe gegründet, um betroffenen, interessierten und Leuten mit ganz viel Mitleid für uns ein Forum zum Austausch zu bieten: “Weg mit Geb”-Facebookgruppe

Vor rund zwei Wochen haben vier von uns die Möglichkeit wahrgenommen mit unserer Geschichte mehr Menschen zu erreichen und uns mit einer Journalistin der Japan Times zum Interview getroffen. Der Artikel wird morgen sowohl in der gedruckten, als auch in der Onlineausgabe erscheinen und auf uns, das Problem, unsere Gruppe und *trommelwirbel* unsere Petition aufmerksam machen.

Ja, unsere Petition! Wir haben letztendlich für die Onlineplattform change.org entschieden, da wir damit Leuten, die uns unterstützen wollen, eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit geben, eben dies zu tun. Und hier findet ihr sie:

http://chn.ge/1pX6ZZO?share_id=LbCOkheXUf

Meine Bitte an dieser Stelle: unterschreiben, verbreiten, rumerzählen, aufmerksam machen! Wir freuen uns über jede Stimme! Egal, ob selbst betroffen oder nur voll Sympathie für uns Betroffene *.* Sobald der Artikel online zugänglich ist, werde ich ihn hier auch verlinken ;)

Veröffentlicht unter Auf japanischen Ämtern, Über Berlin | Hinterlasse einen Kommentar